SCHÖN, DASS DU DA BIST.
Ich bin Anita,
und das ist
meine Geschichte.
Ich mach den Anfang und zeig dir, wer ich bin - weil ich weiß, wie schwer es ist, sich zu öffnen. Vertrauen ist die Basis für alles, was wir zusammen tun.
Und vielleicht merkst du beim Lesen: Wir sind uns ähnlicher, als du denkst.

Mein Anfang
Ich war immer die, auf die man sich verlassen konnte. Zu Hause hab ich früh gelernt: Sei brav, leiste was, dann bist du liebenswert. Also hab ich geleistet. Nur: In der Schule machte mich genau das zur Außenseiterin. Mal beste Freundin, mal ausgeschlossen. Also hab ich noch genauer hingeschaut und mich angepasst. Eine Maske aufgesetzt, je nachdem, wer gerade vor mir stand, um allen gerecht zu werden.
Als Erwachsene funktionierte ich perfekt. Nur gespürt habe ich mich schon lange nicht mehr. Was mir damals gar nicht auffiel.
2017 starb mein Vater bei einem Unfall. Mein Fels, mein sicherer Hafen – von einem Moment auf den anderen weg. Das hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Und mich zum ersten Mal gezwungen zu fragen: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht leiste? Was bleibt, wenn ich keine Maske trage?
Meine Suche
So wie es war, ging es nicht weiter – aber ich hatte keine Ahnung, was die Alternative ist. Ich probierte vieles aus: Meditation, Therapie, Aufstellungen, Breathwork, Retreats um nur einiges zu nennen. Jedes Mal hoffte ich: Jetzt wird alles anders. Ich hoffte auf die EINE Methode, die alles löst.
Irgendwann hab ich verstanden, dass es die nicht gibt. Sondern dass ich mir aus allem etwas mitnehme, und es sich langsam zusammensetzt. Veränderung passiert nicht über Nacht. Aber eins hat mir überall gefehlt: das WIE. Wie bring ich das, was ich verstanden hab, in meinen Alltag? Wie lass ich los? Wie verändere ich wirklich was?
Und dann kam Human Design. Kein neues Werkzeug, keine Methode mehr. Sondern zum ersten Mal das Gefühl: Es ist okay, wie ich bin. Ich muss mich nicht verbiegen, um richtig zu sein. Das war der Anfang. Das WIE hab ich mir danach selbst erarbeitet – Schritt für Schritt, im Alltag, über Jahre. Genau dort, wo es keiner für mich tun konnte.


Mein Weg
Von da an hörte ich auf gegen mich zu kämpfen. Ich fing die Human-Design-Ausbildung an – für mich, um mich selbst besser zu verstehen. Coach werden? Daran dachte ich damals noch keine Sekunde.
Es folgten weitere Ausbildungen: Mentaltraining, Energetik, Kinesiologie, Entspannungs- und Achtsamkeitstraining. Ich wollte alles verstehen, was mir geholfen hatte.
Und irgendwann merkte ich etwas, das alles veränderte: Das, was mich für diese Arbeit wirklich qualifiziert, steht in keinem Zertifikat. Ich hab es nicht in den Ausbildungen gelernt, sondern auf meinem eigenen Weg. In den Seminaren, in denen ich selbst saß. In den Supervisionen. In der Arbeit an meinen eigenen Wunden - da, wo ich selbst durchgegangen bin.
So wurde aus meinem eigenen Weg mein Beruf. Ich begleite heute Frauen genau durch die Themen, die ich selbst kenne.
Und weil ich weiß, wie hilflos man am Anfang ist – wenn man spürt, so geht's nicht weiter, aber keine Ahnung hat, wo man anfangen soll – ist genau das mein Anliegen: dir das WIE zu zeigen. Den Schritt, an dem die meisten alleine scheitern.
Mein Leben
Heute bin ich nicht "fertig". Ich hab immer noch Angst, ich funktioniere immer noch gern, und im Zweifel wähle ich die Kontrolle. Die hat mir mein Leben lang geholfen – sie ist eine Ressource, keine Schwäche.
Der Unterschied ist: Heute hab ich die Wahl. Ich merke, wann ich mich verschließe. Und ich kann mich auch anders entscheiden – loslassen, um Hilfe bitten, mich treiben lassen. Und jedes Mal, wenn ich das tue, spür ich das Leben mehr.
Was ich dabei gelernt hab: Sich weiter zu optimieren ist nur eine nette Art, weiterhin zu verdrängen. Die perfekte Morgenroutine bringt dir nichts, wenn der Rest des Tages eine Qual ist und du abends denkst: Das war's? Dafür leb ich?
Meine Einladung an dich: Warte nicht, bis dich das Leben zwingt - so wie es mich gezwungen hat. Leg die Maske ab, bevor sie dir zu schwer wird.
Denn am Ende ist es nur eine Entscheidung. Ich hab diesen Satz gehasst – bis ich ihn verstanden hab. Wir können jeden Tag neu wählen. Und genau da fängt Freiheit an.

Und sonst so?
Ich lebe mit meinem Partner Markus in einer Doppelhaushälfte in Graz – die eine Hälfte ist unser Zuhause, die andere ist Haus 21A, unsere Gemeinschaftspraxis mit Seminarraum. 2025 haben wir das Haus gemeinsam renoviert und dabei ging für mich ein Traum in Erfüllung: Ich lebe dort, wo ich arbeite.
Übrigens: In Human Design bin ich eine Manifestierende Generatorin mit 1/3-Profil. Ich muss die Dinge erst selbst erleben, bevor ich weiß, ob sie halten, was sie versprechen. Genau deshalb erzähl ich auch so gern von meinen eigenen Erfahrungen – auch davon, wie's mir selbst im Coaching ging.
Ich mag Struktur und Ordnung, weil sie das Leben leichter machen – und ich bring die Dinge gern auf den Punkt. Einerseits liebe ich es, Projekte und neue Ideen umzusetzen. Andererseits kann ich einfach faul sein und nix tun. Ich lach gern über mich selbst, mag tiefe Gespräche am liebsten bei einem Glas Prosecco, und mit Matcha-Tee und Meditier-Trends kann ich einfach nichts anfangen.
Kurz gesagt: echt, direkt und immer für einen Schmäh zu haben.